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Preismonitoring: der Grundpreis entscheidet

Zwei Shops nennen für dasselbe Produkt verschiedene Beträge, und beide haben recht, weil die Packung unterschiedlich groß ist. Diese Seite zeigt, wie aus einem Packungspreis ein vergleichbarer Grundpreis wird.

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Grundpreis statt Packungspreis

Der Betrag auf der Produktseite gilt für eine Packung, nicht für eine Menge. Solange zwei Shops dieselbe Packung führen, fällt das nicht auf. Sobald einer davon 500 Gramm und der andere 750 Gramm verkauft, vergleichen Sie zwei Zahlen, die nichts miteinander zu tun haben.

Der Grundpreis löst das, weil er den Betrag auf eine feste Menge umrechnet: auf ein Kilogramm, auf einen Liter, auf hundert Stück. Erst dieser Wert ist zwischen zwei Shops vergleichbar, und erst er zeigt, ob ein Angebot tatsächlich günstiger liegt.

  • Packungspreis: der Betrag, den der Shop auf der Produktseite nennt.
  • Füllmenge: Gewicht, Volumen oder Stückzahl der Packung.
  • Grundpreis: Packungspreis geteilt durch die Füllmenge, auf eine feste Einheit gebracht.
  • Vergleichbar ist der Grundpreis, nie der Packungspreis allein.

Wenn die Füllmenge fehlt

Viele Shops nennen den Grundpreis selbst, direkt unter dem Betrag. Dann wird er ausgelesen und ist fertig. Fehlt er, muss er gerechnet werden, und dafür braucht es die Füllmenge als eigenes Feld.

Genau dort liegt die Arbeit. Die Füllmenge steht häufig nur im Produktnamen, als Teil eines Textes wie Molkenprotein Vanille 900 g. Dann wird sie aus diesem Namen gelesen, und jeder Shop schreibt sie anders: mit Leerzeichen, ohne Leerzeichen, als Kilogramm, als Gramm oder als Anzahl der Beutel.

  • Erste Wahl: der Grundpreis, den der Shop selbst ausweist.
  • Zweite Wahl: die Füllmenge als eigenes Feld der Produktseite.
  • Dritte Wahl: die Füllmenge aus dem Produktnamen gelesen.
  • Ohne Füllmenge bleibt der Packungspreis stehen, und die Zeile wird nicht verglichen.

Eine Seite, viele Größen

Eine Produktseite zeigt oft nicht ein Produkt, sondern eine Familie: dieselbe Sorte in drei Größen und fünf Geschmacksrichtungen, alle unter einer Adresse. Wer von dieser Seite den niedrigsten und den höchsten Betrag nimmt und die Differenz als Unterschied zwischen Shops meldet, meldet in Wahrheit den Abstand zwischen der kleinen und der großen Packung.

Deshalb wird jede Variante als eigene Zeile gespeichert, mit eigener Füllmenge und eigener Artikelnummer. Ein Unterschied zählt erst, wenn er bei derselben Variante zwischen zwei verschiedenen Shops auftritt.

  • Eine Zeile je Variante, nicht eine Zeile je Produktseite.
  • Jede Zeile trägt ihre eigene Füllmenge.
  • Ein Abstand innerhalb einer Produktseite ist meist nur ein Größenunterschied.
  • Verglichen wird dieselbe Variante bei zwei Shops, sonst nichts.

Was ein Abruf kostet

Bezahlt wird je abgerufene Seite. Es gibt kein Monatspaket, keine Gebühr je Arbeitsplatz und keine Menge, die vorher gebucht werden muss, also wächst der Betrag genau dann, wenn Ihre Liste der Adressen wächst.

Für eine Grundpreisrechnung ändert sich daran nichts: Die Füllmenge steht auf derselben Seite wie der Betrag und kostet keinen zweiten Abruf. Teurer wird es erst, wenn ein Shop mehrere Seiten je Produkt braucht, etwa eine eigene Seite je Variante.

  • Einfache Seite: 0,00015 € je Abruf.
  • Tausend abgerufene Seiten: 0,15 €.
  • Fehlgeschlagener Abruf: kostenfrei.
  • Die ersten fünf Anfragen sind kostenfrei.

Wenn die Packung kleiner wird

Hersteller verkleinern Packungen, ohne den Betrag zu senken. Die Nummer auf dem Barcode bleibt dabei oft dieselbe, der Inhalt sinkt von 1.000 auf 900 Gramm, und der Packungspreis steht unverändert auf der Seite. Wer nur den Packungspreis aufzeichnet, sieht davon nichts.

Im Grundpreis fällt es sofort auf, weil er steigt, obwohl sich auf der Produktseite scheinbar nichts geändert hat. Dafür muss die Füllmenge jedoch bei jedem Abruf mitgelesen und mitgespeichert werden, nicht nur einmal beim Anlegen der Liste.

  • Füllmenge bei jedem Abruf mitlesen, nicht nur beim Anlegen.
  • Der Barcode bleibt gleich, Inhalt und Grundpreis ändern sich.
  • Ein steigender Grundpreis bei gleichem Packungspreis ist der Hinweis.
  • Die Verläufe der letzten neunzig Tage stehen zum Abruf bereit.

Der Abruf in Zahlen

Eine abgerufene einfache Seite
0,00015 €
1.000 abgerufene Seiten
0,15 €
Kostenfreie Anfragen zum Start
5
Fehlgeschlagener Abruf
kostenfrei
Verfügbarkeit der Verläufe
90 Tage
Fertige Zugänge der Programmierschnittstelle
35

Die Beträge gelten für eine einfache Seite. Eine Seite, die erst im Browser aufgebaut wird, kostet mehr; den Satz dafür nennt die Preisliste. Je Konto gelten weiterhin technische Grenzen, etwa die Anzahl gleichzeitig laufender Konfigurationen.

Fragen, die immer wieder kommen

Wie oft wird eine Produktseite abgerufen?

Der Rhythmus wird beim Anlegen festgelegt, und der kürzeste Abstand im Zeitplan ist einmal am Tag. Bei Sortimenten, die ihren Betrag mehrmals täglich ändern, wird der Abruf häufiger aus Ihrem eigenen Code über die Programmierschnittstelle gestartet, dann steigt jedoch die Anzahl der Seiten und damit der Betrag.

Was passiert, wenn ein Shop keine Füllmenge nennt?

Dann bleibt nur der Packungspreis, und die Zeile wird für den Vergleich der Grundpreise nicht verwendet. Sie bleibt in den Daten stehen, jedoch als unvollständiger Abruf und nicht als fehlender Wert.

Wird der Grundpreis selbst gerechnet?

Ja, als Regel auf der Gruppe: Betrag geteilt durch Füllmenge, auf eine Einheit gebracht. Die Regel wird einmal für alle Shops einer Gruppe hinterlegt und nicht je Shop wiederholt.

Braucht es dafür eine Entwicklerin oder einen Entwickler?

Für das Anlegen nicht. Nötig wird es, sobald die Werte ohne Zwischenschritt in Ihr Warenwirtschaftssystem oder in Ihr Datenlager laufen sollen, denn dann wird die Programmierschnittstelle verwendet.